1989 · Zärtlich Allein

Erste Aufführungen am 14., 15. und 16. April 1989 im Kanapee Hannover

Alle Texte: Friedhelm Kändler
Musik und am Klavier: Andreas N. Tarkmann
Regie: Christa Spolvint

aus dem Programmheft:

Schneewittchen ist alt geworden. Der Prinz hat einen Bauchansatz. Wer ist eigentlich Alexander?
Ob Alix Dudel von den neuen Öhrchen der Monika Lühstedt erzählt, eine Heiratsvermittlung aufsucht oder zum Telefon greift und eine beliebige Nummer wählt –

Alix Dudel trifft den richtigen Ton, den der Sympathie. Der die kleinen Schwächen liebenswert macht und die großen etwas kleiner…

Foto: Armin Plöger

Foto: Armin Plöger

Programm

Rezensionen (Auswahl)

Alix Dudel/Andreas N. Tarkmann

"Zärtlich allein" zu zweit

Ein Programm bunter Kleinigkeiten gaben die Diseuse Alix Dudel und ihr Partner am Klavier, Andreas N. Tarkmann, bei ihrem Auftritt im Kaleidoskop in Celle zu Besten: Chansons über verlorenes Glück und geheime Wünsche wechselten mit Plaudereien über den Alltag und das „Normale“. Aber keine leichtfüßige Unterhaltungsshow tat sich da auf, sondern eine Revue mit raffiniert ausgeklügelter Dramaturgie.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht Alix Dudel. Mit ihrer tiefen sonoren Altstimme singt und spricht sie, charmant und kokett, verschiedenartigste Texte des hannoverschen Schriftstellers Friedhelm Kändler. Da ist zum Beispiel die Geschichte von der Küchenschabe, die gerne ein Schmetterling wäre; …

uma, Cellesche Zeitung, 12 September 1989

Erotische Provokationen für ein genießerisches Publikum

STADTHAGEN. Bei ihrem ersten Stadthäger Auftritt lehrte sie noch das Fürchten und ließ Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen: Die hannoversche Chansonette Alix Dudel verzauberte nun am Freitag die Besucher in der Alten Polizei mit erotisch-scharfen Variationen über das Alleinsein.

Bevor sie die hohe Bühne betrat, schwebte sie durch den Saal. Mit ihrer 1,85 m Körpergröße drängelte sich die Diseuse durch Stuhlreihen, stolzierte über Taschen, ließ sie langen Ärmel ihres Kleides über Publikumsköpfe streiche(l)n und verirrte sich mit ihrem Blick sofort in einigen Publikumsgesichtern: „Es wär doch schade, wenn ich mir diesen Moment nicht gönnte.“….

ux, Stadthagen, 29. Oktober 1990

Kulturfrau Alix Dudel

Komisch und direkt

MAINZ. „Ich kann mich mit ihm sehen lassen, wenn er den Mund hält“, spricht Alix Dudel über ihren schlafenden Gatten. Sie will ihn nicht verletzen. Aber ihr Text ist so erfüllt von nackter Erkenntnis einer frustrierten Frau, so blendend in seiner Offenheit, dass das Publikum jedes kleine Bonmot („er hat zwei linke Füße im Kopf“) dankbar für befreiende Lacher annimmt….

Guido Augstein, Mainzer Rhein-Zeitung, 29. September 1992

"Dewezet-Nachtausgabe" präsentierte ihr Programm "Zärtlich allein"

Alix Dudel: Unvergleichlich

HAMELN. Manche vergleichen sie mit Zarah Leander, andere mit Blandine Ebinger oder bemühen gar die große Dietrich. Mag sein, dass die Diseuse Alix Dudel sie an diese Stars erinnert – treffen tun die Vergleiche allesamt nicht. Die Hannoveranerin ist kein Verschnitt von irgendwas – sie ist unvergleichlich.

Kein Wunder, dass man sich in Hameln ebenso um sie reißt wie in Hamburg oder Berlin. Und dass sie auch mit ihrem neuen Programm „Zärtlich allein“…

Hans-Joachim Trippler, Deister-Weser-Zeitung, 04. November 1992

Chansonette Alix Dudel in der TRIBÜHNE

Ganz Bös, ganz elegant

BIELEFELD. Die Chansonette Alix Dudel ist groß und gar nicht artig. Eine dunkle tiefe Stimme zieht das Publikum sofort in ihren Bann, die Dame mit dem Raffinierten schwarzen Kostüm und der weichen Gestik fesselt die Blicke…

Stefan Becker, Neue Westfälische, 21. September 1993

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